Goldsuche in der Pfalz

Goldvorkommen in der Pfalz

In der Pfalz stießen Geologen 1941 auf eine Primärgold-Vererzung. Aber das Vorkommen bei Waldhambach blieb unrentabel.

Im Hunsrück führen einige nach Norden zur Mosel sowie auch südwärts zur Nahe fließende Gewässer Goldflitterchen. Auf die Anfänge der Goldwäscherei gibt es keinerlei Hinweise.
Aber schon in der späten Eisenzeit mußte den Galliern das Gold im Moselgebiet bekannt gewesen sein. Als die Gallier zwischen 58 und 51 v.Chr. erobert wurden, führten die Römer die Goldwäsche fort. Davon zeugt die römische Münzstätte in Trier.

Für Aufregung haben immer wieder größere Nuggetfunde (Goldklumpen) geführt. Beispielsweise wurden seit 1750 im Goldbach bei Andel Goldkörnchen zwischen zwei und 20 Gramm Gewicht gefunden. Bei dererlei Funden ließen es sich natürlich auch die Herrscher nicht nehmen, auf Goldsuche zu gehen.

Der pfälzische Kurfürst Karl Theodor beispielsweise unternahm Versuche. Noch heute sind die Erdveränderungen deutlich erkennbar.

Ein Goldnugget mit einem Gewicht von sage und schreibe 66 Gramm wurde 1826 im Großbach bei Enkirch gefunden. Und im November 1826 fand der zehnjährige Friedrich Karl, Sohn des Müllers Daniel Gerhard, ein Nugget von 43 Millimeter Länge und 20 Millimeter Dicke.

Dem Goldstück, das in die königliche Mineraliensammlung nach Berlin ging, haftete sogar ein Stückchen Muttergestein an. Ein weiteres Goldklümpchen wurde 1828 im Guldenbach bei Bretzenheim gefunden. Es wog 32 Gramm.
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