Goldwaschen am Rhein

Rheingold waschen

Das Gold der Rheinsande, das Sie in meinen Kursen selbst schürfen werden, hat seinen Ursprung in den Schweizer Alpen bzw. in der Zentralschweiz (Napfgebiet) und gelangt über die Emme durch die Aare bei Waldshut in den Rhein. Ursprünglich entstammt es abgetragenen Goldquarzgängen und kommt im Napfgebiet in „Seifen" vor. Je mehr es flußabwärts transportiert wird, um so kleiner tritt es in Erscheinung. Das noch „grobe Gold" tritt dabei entgegen landläufiger Meinungen nicht etwa in Klumpen zu Tage, sondern besteht aus wenigen Milligramm schweren Teilchen. Einige Goldflitter können 2 und sogar 3 mm groß sein.

Die ergiebigsten Goldwaschbänke finden sich heute bei Albbruck (Kreis Waldshut) sowie von Istein (Kreis Lörrach) flussabwärts bis unterhalb von Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald).
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