Goldvorkommen in Thüringen
Goldvorkommen in Thüringen
Etwas größere Bedeutung hatte dagegen Thüringen. Das Zentrum der Goldgewinnung lag am Goldberg bei Reichmannsdorf.
Die Blütezeit lag zwischen 1200 und 1350. Angeblich wurde hier auch das größte jemals auf deutschem Boden gefundene Goldnugget gefunden. Es brachte die die stolze Summe von 800 Goldgulden. Leider sind die Abmessungen sowie das Gewicht nicht überliefert.
Um 1800 soll ein Goldstück im Wert von "drei Dukaten" zwischen Schwarzburg und Sitzendorf gefunden worden sein.
Weitere Goldfundorte in Thüringen sind verbürgt an der Schwarza, Kösele, Lauscha, Göritz, Goldbach, Rögitz, Wettera einschließlich Nebenbäche, bei Grümpen, bei Weida im Leubatal, im Elstertal, Saaletal, Göltzschtal und Weidatal.
Bergmännisch wurde Gold erstmals 1482 gefördert und zwar am Rennsteig in Steinheid. Weitere Goldbergwerke lagen bei Weida und Goldisthal.Gold findet sich in kambrische Quarzite und Goldquarzgängen mit einem Gehalt von bis zu 5,4 Gramm pro Tonne.
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