Nahezu in der gesamten Schweiz sind Waschgründe bekannt. Zu den beliebtesten zählt das gesamte Napfgebiet, etwa zwischen Luzern und Bern. Goldführend sind alle Abflüsse, insbesondere die Flüsse Emme und Aare bis Rheinmündung.
Schon im Jahre 1397 wurde die Genehmigung zum Goldwaschen an der Rhone erteilt. In den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts untersuchte zunächst die Genfer Universität, später Jean-Jacques Pittard die Waschwürdigkeit einiger Genfer Flüsse.
Sehr gute Ergebnisse wurden demnach in der Les Eaux-Mortes erzielt. Tatsächlich liegt der ganze Kanton Genf auf einer eiszeitlichen Gletscherhalde, die neben schweren Mineralien ebenso Gold beherbergt. Infolgedessen sind Seifen natürlich auch in den Flüssen Aire, Drize, Allandon (angeblich goldreichster Fluss des Kantons Genf) und in der Rhone vertreten.
-